Den Garten zum Herbst aufpimpen

Es ist bereits November und wird deutlich ungemütlicher draußen. Ab spätestens 17 Uhr wird es bereits dunkel und die Bäume haben auch schon fast alle ihre Blätter verloren – höchste Zeit sich auf die kältere Jahreszeit als Grillfreund vorzubereiten, denn schlechteres Wetter war noch nie eine Ausrede nicht mehr draußen zu sein und zu grillen.

Bei meinem kürzlichen Umzug ist die Abdeckplane von Weber für meinen Grill mal wieder kaputtgegangen – und das schon zum zweiten Mal, hier stimmt die Qualität von Weber also überhaupt nicht und ich werde keine dritte Plane kaufen, die mir wieder nach zwei Jahren wegbröselt und unbrauchbar ist. Ich möchte den Grill samt Zubehör natürlich aber nicht vollständig ungeschützt die nächsten Monate im Herbst und dann Winter draußen stehen lassen. Das mag vielleicht etwas pingelig klingen, aber den Grill abdecken oder unterstellen verlängert eben doch die Lebenszeit und mögliche Nutzungsdauer der Grillutensilien enorm.

Habe ich bislang nur einen Balkon zum Grillen zur Verfügung gehabt, so kann ich nun seit Mitte des Jahres dank neuem Eigenheim auf einen kleinen Garten zurückgreifen. Hier kann man nun natürlich ganz anders planen als auf nur wenigen Quadratmetern in denen sich gerade mal der Grill und ein Balkontisch samt Klappstühlen unter bekommen lassen. Für den Garten kann man direkt größer denken und auch online viele Produkte finden: Gartenbank, einen festen Tisch für mehrere Personen, eine Gartenhütte, vielleicht sogar einen Whirlpool oder eine Außensauna (gut, das hat nun beides nicht viel mit Grillen zu tun, aber wäre trotzdem eine klare Aufwertung).

Neben festen Sitzgelegenheiten und einem passenden Tisch halte ich es derzeit für am sinnvollsten mich erstmal auf eine gute Unterstellmöglichkeit zu konzentrieren. Ein Gartenhaus oder eine Gartenhütte wäre schon nice, denn da lässt sich nicht nur der Grill gut verstauen, sondern auch noch allerlei anderes Gartengedöns. Zwei Fliegen mit einer Klappe könnte man sagen. Gut, was muss man bei dem Bau eines Gartenhauses denn so bedenken? Es gibt unzählige Bausätze in Baumärkten und im Internet zu bestellen – das ist im Grunde das kleinste Problem. Es gibt Häuser z. B. aus Kunststoff, Metall oder Holz – jedes Material hat seine Vor- und Nachteile und wofür man sich entscheidet hängt zum Teil auch vom Geldbeutel ab. Dann muss man sich auch Gedanken über den Untergrund bzw. das Fundament machen. Ein Fundament aus Gehwegplatten wird für ein Häuschen in meiner Größenordnung vermutlich ausreichend sein. Und natürlich benötigt man noch verschiedenes Werkzeug, wenn es daran geht den Haus-Bausatz zusammen zu setzen. Ein Akkuschrauber, eine Wasserwaage, eine Leiter, ein Maßband, ein Gummihammer und weitere Hilfsmittel können sicherlich nicht schaden, wenn es ans Eingemachte beim Zusammenbau geht.

So wie es aussieht, brauche ich wohl noch etwas mehr Zeit für die gedankliche Vorbereitung des ersten richtigen Gartenprojekts. Denn gut Ding will schließlich Weile haben… aber das wird schon.

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