Dry Aged Côte de Boeuf – par excellence

Kürzlich habe ich mir was gegönnt: Ein 500 Gramm schweres Dry Aged Côte de Boeuf. Das gute Stück stammte von der deutschen Färse und wurde 35 Tage dry aged. Jetzt fragt der ein oder andere sich bestimmt was denn eine deutsche Färse ist? Zurecht muss ich sagen, denn ich war da auch noch nicht im Thema, aber ich kläre euch da sehr gerne auf 😉

Dry Aged Cote de Boeuf - ein Genuss

Als eine Färse wird ein geschlechtsreifes Rind vor der ersten Kalbung bezeichnet was außerdem maximal 36 Monate alt ist. In meinem Fall kam die Färse aus Deutschland in wurde auf der Weide gehalten. Das sagenumwobene Côte de Boeuf wurde aus der hohen Rippe des Rinds zwischen der achten und zwölften Rippe geschnitten. Es handelt sich um ein Rückenstück vom Rind und wird auch als Hochrippe bezeichnet. Bei diesem speziellen Stück, dem Côte de Boeuf oder auch Rib of Beef wird der Wirbelsäulenknochen bis zum Rippenansatz entfernt. Das von mir erworbene Prachtstück wurde dann noch für 35 Tage am Knochen trocken gereift (dry aged eben) und eignet sich natürlich ideal für den Grill, die Pfanne oder auch den Beefer – wer so ein Premium-Gerät sein eigen nennen kann.

Da mir etwas die Zeit fehlte den Grill richtig zu befeuern und ich leider Gottes keinen Beefer besitze (NOCH NICHT vielleicht) musste in diesem Fall die Pfanne und der Ofen für die Zubereitung herhalten. Also, wie bin ich dann vorgegangen im ein Medium-rate Steack zu erschaffen:

  1. Das Steak wie immer eine gute Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank holen und etwas auf Zimmertemperatur kommen lassen.
  2. Parallel kann man den Ofen mit Ober- und Unterhitze schon mal auf ca. 100 Grad erhitzen.
  3. Meine PFanne hab ich stark erhitzt und etwas Alba Öl reingegeben.
  4. Dann anschließend das Dry Aged Côte de Boeuf in die Pfanne gegeben, gute 2,5 Minuten von einer Seite angebraten und dann gewendet, nochmals 2,5 Minuten stark anbraten lassen (für Medium-rare – wer eine andere Garstufe will varriert die Zeit eben entsprechend nach oben oder unten)
  5. Anschließend gibt man das Steak in eine ofenfeste Schale und lässt es bei niedrigerer Temperatur (ca. 100 Grad in meinem Fall) noch gute 10-12 Minuten nachgaren. Ich habe noch ein paar Zweige Rosmarin dazu geben, muss man aber nicht.
  6. Danach aus dem Ofen nehmen, mit Alufolie abdecken, noch etwas ruhen lassen.
  7. Und dann kann der perfekte Steak-Genuss beginnen!

Noch Beilagen nach Wahl dazu (leckeres Baguette, ein frischer Salat oder was einem sonst so einfällt), ein gutes Glas kräftigen Rotwein oben drauf und man ist im siebten Côte de Boeuf Himmel meine Freunde! Ich sage euch – ein Traum! Für mich persönlich eines der besten Stücke vom Rind und Medium-rare ein absoluter Genuss. Kann ich euch nur empfehlen. Wer hat denn jetzt wohl auch Hunger? Wer hat ein Côte de Boeuf ebenfalls schon mal gekostet und wie hat es geschmeckt? Lasst es mich wissen!

Ein Kommentar auch kommentieren

  1. Torben sagt:

    Sieht schon mal hammer aus! hast du auch ein bild im anschnitt, um den gargrad zu präsentieren? würde mich auch noch interessieren. aber sonst schon so auch geil. wo kann man das kaufen?

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