Finger weg von Einweggrills

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Einweggrill

Man kennt diese Teile: Einweggrills. Es gibt sie im Supermarkt oder an der Tankstelle oder im Campingbedarf. Eine Aluschale mit Grillrost (so kann man dieses kleine Gitter eigentlich nicht wirklich nennen) und gerade mal so viel Kohle, dass man vielleicht 20 Minuten damit grillen könnte. Man reisst die Packung auf, stellt den Einweggrill auf eine „feuerfeste“ Oberfläche und zündet den „Grill“ (sagte ich bereits, dass dieses Teil wirklich so rein gar nichts mit einem echten Grill zu tun hat?) an.

Dann wartet man und bekommt anstelle des schönen Geruchs von brennender Kohle die Gestank von irgendwelcher Chemie ab. Denn die Kohle ist in den meisten Fällen mit irgendwelchen Brandbeschleunigern verserzt – sonst würde die Kohle ja auch nicht richtig brennen. Ist diesr Vorgang abgeschlossen, so kann man sein Grillgut wie Fleisch oder auch vegetarische Dinge auf die „Glut“ legen. Leider kokelt die Kohle mehr als dass sie wirklich brennt und eine gute Hitze erzeugt und somit kann das Fleisch und die weiteren paar Teile, die auf dem Einweggrill Platz finden, kaum richtig gar werden. Die Kohle qualmt vor sich hin, Grillaromen entwickeln sich auch nicht – Ende des Lieds: Dass was man versucht hat auf diesem Grill zuzubereiten schmeckt einfach nicht.

Mehr als das gesamte Ding samt verhunztem Grillgut wegzuschmeissen bleibt einem eigentlich nicht übrig. Da kann man es auch gleich lassen – daher mein Plädoyer: Finger weg von Einweggrills (steht auch in der Überschrift).

2 Kommentare auch kommentieren

  1. Lena sagt:

    Das es auch Einweggrills gibt, dass wusste ich auch noch nicht. Man lernt nie aus. Ist übrigens ein tolles Blog hier, muss ich mir merken.
    LG
    Lena

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