Grillen mit Gas: Vor- und Nachteile eines Gasgrills

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Grillen gehört wie wir ja alle nur zu gut wissen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Deutschland. Nicht nur in der warmen Jahreszeit werden Würstchen und Steaks auf den Rost gelegt – auch das Grillen im Winter findet immer mehr Anhänger. Das ist ebenfalls unlängst bekannt.

Gasgrill Vor- und Nachteile

Doch was ist der richtige Grill? Zahlreiche Grillfans schwören auf das rauchige Aroma, wenn Fleisch und Wurst auf Holzkohle aufgelegt werden. Doch immer mehr Menschen sind auch bei einem Gasgrill Feuer und Flamme. Was sind die Vor- und Nachteile eines Gasgrills? Das will ich mal genauer durchleuchten für euch.

Das spezielle Aroma
Die Holzkohle muss gut durchgeglüht sein, ehe Fleisch und Wurst auf den Rost aufgelegt werden sollten. Bei einer offenen Flamme würde das Grillgut verbrennen. Dabei entstehen zu viel Rauch und krebserregende Stoffe. Auch die durchgeglühte Holzkohle entwickelt noch etwas Rauch. Dieser durchzieht das Grillgut und gibt ihm einen speziellen Geschmack. Dieses Räucheraroma entsteht beim Zubereiten auf einem Gasgrill nicht. Doch ein komfortabler Gasgrill hat dennoch zahlreiche Vorteile gegenüber einem Holzkohlegrill, auch wenn er – je nach Ausstattung – preisintensiver ist. Natürlich muss auch vor dem Beginn des Grillvergnügens sichergestellt sein, dass noch genügend Gas in der Flasche vorhanden ist. Es ist empfehlenswert, eine zweite Gasflasche als Ersatz vorrätig zu haben, denn leider gibt es gefüllte Gaskartuschen nur an wenigen Stellen. Holzkohle dagegen bekommt man in jedem Supermarkt und sogar an der Tankstelle (über die Qualität dieser Kohle kann man natürlich streiten).

Die Vorteile beim Grillen mit Gas
Das Tolle beim Grillen mit Gas: Es kann ohne große Vorbereitungen jederzeit losgehen. In wenigen Minuten ist der Rost heiß genug: Das Grillgut kann aufgelegt werden. Bei einem Holzkohlegrill dauert es mindestens eine halbe Stunde, bis die Grillkohlen durchgeglüht sind. Um Holzkohlen in Brand zu setzen, ist die Unterstützung durch einen Grillanzünder vorteilhaft. Es geht dann ein wenig schneller, bis das Grillvergnügen beginnen kann. Doch viele Grillanzünder enthalten für die Gesundheit problematische Stoffe, die durch ihr Qualmen und Rußen eingeatmet werden können. Bei einem Gasgrill genügt ein Knopfdruck und der automatische Anzünder sorgt für die Gasflamme. Für das Anzünden wird kein extra Grillanzünder benötigt. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Gasgrills: Die Grilltemperatur lässt sich ohne Probleme immer wieder nach Bedarf regulieren.

Holzkohlegrill mit Rost

Beim Grillen auf Holzkohle wird das Grillgut auf den Rost direkt über der Glut aufgelegt. Sehr schädlich für die Gesundheit: Durch heruntertropfendes Fett, welches in den glühenden Holzkohlen verbrennt, entstehen krebserregende Stoffe, die sich auf dem Grillgut niederschlagen. Der Vorteil beim Grillen mit Gas: Der Rost aus Metallstäben oder ein Lavastein wird durch die entzündeten Gasflammen erhitzt. Da das Grillgut neben den Gasflammen aufgelegt wird, kann das Fett aus Fleisch und Wurst durch die Roststäbe zwar in die Fettpfanne tropfen. Es entstehen jedoch keine Stoffe, die als krebserregend eingestuft werden, da das Fett nicht verbrennt.
Ein weiteres Plus beim Grillen mit Gas ist im Vergleich zum Holzkohlegrill die einfachere Reinigung. Außerdem fällt keine Asche an, die entsorgt werden muss. Da die Gasgrills nicht qualmen, werden auch die Leute auf benachbarten Balkonen und Terrassen nicht davon belästigt.

Noch mehr Möglichkeiten
Zahlreiche Modelle von Gasgrills sind heute mit einem Deckel ausgestattet. So können nicht nur flache Fleischstücke und Würste gegart werden. Unter dem Deckel ist Raum genug, um ein ganzes Hähnchen oder andere größere Fleischstücke zu grillen. Die Temperatur lässt sich nach Bedarf regulieren. In kurzer Zeit ist das Grillgut bei geschlossenem Deckel innen durchgegart und außen knusprig.

Vor dem Kauf eines Gasgrills sollten man sich auf jeden Fall über die unterschiedlichen Ausstattungen der Geräte informieren. Die besten Gasgrills werden auf gasgrill-testportal.de vorgestellt. Manche Gasgrills eignen sich sogar als komplette Gartenküche und können Grillgut für eine Großfamilie aufnehmen. In welcher Größenordnung man einen Gasgrill benötigt, muss natürlich jeder selbst wissen – Hauptsache man ist sich über die Befeuerungsart sicher.

7 Kommentare auch kommentieren

  1. Norbert sagt:

    Kohle ist für mich immer noch die beste Methode! Da kommt mir nix anderes ins Haus!!

  2. Mike sagt:

    Norbert, wenn es dir um das Aroma geht, kannst du dir auch Aroma-Chips für den Gasgrill holen, kann ich dir nur empfehlen. Hast alle Raucharomen im Fleisch, aber die Vorteile eines Gasgrills! 🙂

  3. Vera sagt:

    Wir sind komplett umgestiegen, da wir Gasgrillen deutlich komfortabler finden und es stressfreier bei mehreren Leuten für uns ist alle Gäste zu bewirten.

  4. Vera sagt:

    Wir sind komplett umgestiegen, da wir Gasgrillen deutlich komfortabler finden und es stressfreier bei mehreren Leuten für uns ist alle Gäste zu bewirten.

  5. Jens sagt:

    Sehr hilfreiche Informationen aber in meinen Augen geht nix über einen anständigen Holzkohlegrill!

  6. Hodzicc sagt:

    Kohle ist auf jeden fall die Nr1. doch in machen situationen muss man halt mit einem Elektrogrill oder Gasgrill aushelfen 😉

  7. Gasgrillfan sagt:

    Gasgrills sind einfach besser meiner Meinung nach. Wie schon im Artikel erwähnt…man muss einfach keine Asche mehr entsorgen, schnell einsatzbereit und gestartet wird auf Knopfdruck. Man kann mit einem Gasgrill auch unter der Woche schnell mal grillen wenn nicht so viel Zeit vorhanden ist. Beim Kohlegrill wartet und wartet und wartet man bis morgen noch!!

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